Jöran Klatt

Porträt Jöran Klatt

Jöran Klatt, geb. 1986, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Göttinger Institut für Demokratieforschung. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Kulturtheorie, Semiotik und Wissensgeschichte.

Beiträge

  • INDES H. 3-2016

    Konservative Zeit

    Ästhetik und Kapitalismus in »Downton Abbey«

    »Downton Abbey« zählt zu den erfolgreichsten TV-Serien überhaupt. Jöran Klatt betrachtet das Format hinsichtlich Ästhetik und Konservatismus als dessen zentrale Elemente. Indem sich die Serie viel Zeit nehme, um ihre Geschichte zu erzählen, komme sie einem gestiegenen Bedürfnis nach Entschleunigung entgegen. Und es seien gerade die modernen Charaktere, die helfen würden, das Konservative zu bewahren und den Wandel zu moderieren.

    Abstract ausklappen

    Abstract einklappen

    Schlagworte: TV-Serie, Zeit, Konservatismus, Kapitalismus

    Cover INDES-Ausgabe ‚Nonkonformismus‘
  • INDES H. 3-2016

    Open Access

    Editorial

    Cover INDES-Ausgabe ‚Nonkonformismus‘
  • INDES H. 4-2015

    Rückverzauberte Rationalitäten

    Die Sehnsucht nach dem »Wärmestrom«

    Der Literaturwissenschaftler Jöran Klatt erläutert den Prozess einer Rückverzauberung der Rationalitäten und beleuchtet dabei die Rückeroberung der Fabelwesen, Dämonen, wahrgewordenen Mythen, Ängste und Vermutungen des Films und Internets. Damit einhergehend verweist er auf Verschwörungen sowie deren Anhänger und bietet Erklärungen für diese Rückverzauberung der Welt.

    Abstract ausklappen

    Abstract einklappen

    Schlagworte: Wissenssoziologie

    Cover INDES-Ausgabe ‚Verschwörungen‘
  • INDES H. 4-2014

    Open Access

    Editorial

    Cover INDES-Ausgabe ‚Politikserien‘
  • INDES H. 4-2014

    Die Schildbürger von Springfield

    Die Simpsons, eine amerikanische Politikserie

    Die Simpsons sind viel mehr als nur platte Fernsehunterhaltung, die Serie ist Popkultur, ohne dabei jedoch low culture zu sein. Jöran Klatt zeigt, wie die Macher der Serie es schaffen, ein überspitztes Abbild der Realität und der amerikanischen Gesellschaft zu zeichnen und dabei sowohl politisch als auch humorvoll zu sein.

    Abstract ausklappen

    Abstract einklappen

    Schlagworte: Politikserien, Fernsehen, USA

    Cover INDES-Ausgabe ‚Politikserien‘
  • INDES H. 1-2014

    Cyberpunk

    Die Avantgarde der Science-Fiction

    Die 1980er Jahre sind die Geburtsstunde eines Genres innerhalb der Science-Fiction: dem Cyberpunk. In seinem Werkportrait der Genreliteraten Bruce Sterling, John Shirley, Rudy Rucker, Patricia Cadigan und William Gibson zeigt Jöran Klatt die Innovationen, die sich mit diesen Namen verbinden. Hinter ihren Namen verbirgt sich keinesfalls blinde Fantasterei oder ein technikgläubiger Fortschrittsoptimismus. Im Gegenteil: Cyberpunk, das ist die Abkehr von der Science-Fiction in ihrer bisherigen Form, er kündet von einer klugen, wegweisenden und gerade heute hochaktuellen Technikkritik.

    Abstract ausklappen

    Abstract einklappen

    Schlagworte: Cyberpunk, 1980er, Kultur, Bruce Sterling, John Shirley, Rudy Rucker, Patricia Cardigan, William Gibson, Science-Fiction, Technikkritik

    Cover INDES-Ausgabe ‚Die 1980er Jahre‘
  • INDES H. 2-2013

    Hannah und die Ironie

    Hans Landa, ein (post)moderner Adolf Eichmann?

    Hannah Arendts Einschätzung, demnach Adolf Eichmann die „Banalität des Bösen“ verkörpere, ist einerseits geflügeltes Wort geworden, zugleich jedoch auch eine zutiefst umstrittene These geblieben. In der Figur Hans Landas, dem anpassungsfähigen Nihilisten und „Judenjäger“ aus Quentin Tarrantinos Blockbuster „Inglorious Basterds“, sieht Jöran Klatt eine postmoderne Aktualisierung dieser These verwirklicht.

    Abstract ausklappen

    Abstract einklappen

    Schlagworte: Hannah Arendt, Eichmann-Prozess, Postmoderne

    Cover INDES-Ausgabe ‚1913‘