Teresa Nentwig

Porträt Teresa Nentwig

Dr. Teresa Nentwig, geb. 1982, hat Politik und Französisch in Göttingen und Genf studiert. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die niedersächsische Landesgeschichte und -politik, die gesellschaftliche und politische Entwicklung in Frankreich sowie Skandale. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Göttinger Institut für Demokratieforschung.

Beiträge

  • INDES H. 3-2015

    Zwischen Aufbruch und Beharrung

    Die bürgerliche Rechte in Frankreich

    Im Frühjahr 2015 feierte Frankreichs ehemaliger Staatspräsident Nicolas Sarkozy ein bemerkenswertes Comeback. Auf dem Gründungsparteitag der Partei Les Républicains wurde er zum Vorsitzenden der UMP-Nachfolgeorganisation gewählt, nachdem er für die UMP von 2007 bis 2012 als französischer Staatspräsident amtiert hatte. Dazwischen lag eine Zeit, in der er allenfalls noch mit Skandalen auf sich aufmerksam machte. Was bedeuten Sarkozys Rückkehr und die Parteineugründung nun für die bürgerliche Rechte in Frankreich? Wie stehen ihre Chancen für die kommende Präsidentschaftswahl? Welche Herausforderungen stellen sich ihr, wo liegen ihre Stärken und wo die Schwachstellen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Beitrag von Teresa Nentwig.

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    Schlagworte: Konservatismus, Frankreich, Wahlen

    Cover INDES-Ausgabe ‚Konservatismus‘
  • INDES H. 2-2014

    Open Access

    Von Klößen, einem Elefantengesicht und Pornografie

    Die unglaubliche Welt des Dieudonné

    Der französische Komödiant Dieudonné provoziert sein Publikum und die Öffentlichkeit mit antisemitischen Gesten und Sprüchen. Besonders die von ihm konzipierte „Quenelle“ sorgte für einen Skandal. Trotz seiner kontroversen Tabubrüche hat Dieudonné zahllose Fans aus allen Teilen der Gesellschaft und füllt bei seinen Auftritten verlässlich die Veranstaltungshallen. Teresa Nentwig ergründet, weshalb sich sowohl Linke wie Rechte als Dieudonné-Fans bekennen.

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    Cover INDES-Ausgabe ‚Tabus‘
  • INDES H. 3-2013

    Rausch und Ratio

    Der Fall Guttenberg

    Teresa Nentwig arbeitet nicht nur den Skandal rund um das Plagiat des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg auf, sondern analysiert auch das rauschhafte Vorgehen der Medien und einer hochaktiven Netzgemeinde in diesem Fall. Durch das massive Auftreten von Guttenberg-Befürwortern und -Gegnern sowie das zaudernde und widersprüchliche Verhalten des amtierenden Ministers kam es im Frühjahr 2011 zu einem handfesten Politikskandal – dessen Ursachen, Verkettungen und Wirkungen hier prägnant gezeigt werden.

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    Schlagworte: Karl-Theodor zu Guttenberg, Skandal, Medien, Politikwissenschaft, Politische Führung, politische Karriere, Wissenschaftsgeschichte

    Cover INDES-Ausgabe ‚Rausch und Rationalität‘