Torben Lütjen

Porträt Torben Lütjen

Dr. Torben Lütjen, geb. 1974, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung und gehört seit 2011 der INDES-Redaktion an.

Beiträge

  • INDES H. 3-2016

    Partei der Sünder, Partei der Bekehrten

    Konversionserzählungen im amerikanischen Konservativismus

    Die Kandidatur Donald Trumps für die Republikaner hat im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf ein verstärktes Interesse an der Grand Old Party geweckt. Erstaunt registrieren namentlich auch europäische Beobachter das Abgleiten der Republikaner in sektiererisch anmutendes Eiferertum. Vor diesem Hintergrund befasst sich Torben Lütjen mit einem markanten, gleichwohl wenig beachteten Phänomen insbesondere der jüngeren Geschichte des transatlantischen Konservativismus: der Figur des Konvertiten. Dieser Typus des Bekehrten sei mitverantwortlich für den zunehmend beobachtbaren verhärteten weltanschaulichen Rigorismus im Spektrum der politischen Rechten in den USA.

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    Schlagworte: Konservativismus, politische Kultur USA, Radikalismus

    Cover INDES-Ausgabe ‚Nonkonformismus‘
  • INDES H. 3-2013

    Von der Technokratie zum »Sachzwang«

    Die Konjunkturen politischer Rationalität

    Torben Lütjen erhebt in seinem Essay Einspruch gegen eine der derzeit gängigsten Gegenwartsdiagnosen – der Vorwurf, dass die Politiker unserer Zeit bloß Technokraten seien. Indem Lütjen die eigentliche Idee der Technokratie beschreibt sowie die Phasen der gesellschaftlichen Euphorie bezüglich Planbarkeit und Machbarkeit in den 1920er und 1960er Jahre analysiert, deckt er ein grundlegendes Missverständnis auf: Während Technokraten durch ihren Glauben an die Gestaltbarkeit der Zukunft im Grunde Utopisten seien, fehle genau diese Vorstellung vom Handeln den politischen Akteuren heute.

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    Schlagworte: Technokratie, Soziologie, politische Theorie

    Cover INDES-Ausgabe ‚Rausch und Rationalität‘
  • INDES H. 1-2013

    Monologe in der Echo-Kammer

    Wisconsin und die ideologisch-geographische Balkanisierung Amerikas

    Mehr als je zuvor sind die USA bekanntlich ein ideologisch und parteipolitisch tiefgespaltenes Land. Dafür verantwortlich ist auch eine geographische Selbstsegregierung der Amerikaner, die sich in ihren Lebenswelten immer weiter voneinander entfernen. Am Beispiel der beiden Counties Madison und Waukesha im Swing State Wisconsin, beides jeweils Hochburgen von Demokraten und Republikanern, zeigt Torben Lütjen, welche nachhaltigen Konsequenzen der inneramerikanische Kulturkampf nach sich zieht.

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    Schlagworte: USA, politisches System USA, Soziologie, Tea Party, Wahlen

    Cover INDES-Ausgabe ‚Krisen-Crashs-Depressionen‘
  • INDES H. 2-2012

    United States of Utopia

    Über utopische Elemente im amerikanischen Konservatismus

    Über historische Wurzeln und zeitgenössische Koalitionen und Ausprägungen utopischer Elemente im amerikanischen Konservatismus schreibt Torben Lütjen unter dem zunächst paradox anmutenden Titel „United States of Utopia“. Lütjen liefert damit zugleich eine Erklärung für die seit dem 11. September 2001 veränderte Konstellation im amerikanischen Tea-Party-Konservatismus.

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    Schlagworte: USA, Konservatismus, Utopie, Tea-Party-Bewegung

    Cover INDES-Ausgabe ‚Auf der Suche nach Utopia‘
  • INDES H. 0-2011

    Open Access

    Die letzte Festung der Moderne

    Zur gesellschaftlichen Rolle des Ökonomen

    Torben Lütjen setzt sich mit der gesellschaftlichen Rolle des Ökonomen auseinander.

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    Schlagworte: politische Intellektuelle, Wirtschaftswissenschaften

    Cover INDES-Ausgabe ‚Wo sind die Vordenker?‘