Die prekäre Potenzialität von Nischen Paradoxien alternativer Gemeinschaften

Von Jana Rückert-John  /  René John

Indem multiple Krisen der Gegenwart soziale Praktiken und Konventionen erodieren lassen, begründen sie den Bedarf gesellschaftlicher Veränderungen. Krisen werden gegenwärtig in der massenmedial hergestellten Öffentlichkeit zum Normalzustand, in dem hektisch nach der richtigen Zukunft des gesellschaftlichen Wandels gesucht wird. Besonders sind gegenwärtige Krisen, weil sie nicht nur latent, sondern wie ein »Visibilisierungsprogramm«1 erscheinen. Diverse Krisendebatten rufen nach umfassenden Transformationen hin zu nachhaltigeren Lebenswei

Armin Nassehi, Kritik der großen Geste. Anders über gesellschaftliche Transformation nachdenken, München 20, S. 2.

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Quelle: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H.4-2025 | ©Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen, 2025