Philipp Loser

Porträt Philipp Loser

Philipp Loser, geb. 1980, studierte an der Universität Basel Geschichte und Philosophie und schloss mit dem Lizentiat ab. Zuvor absolvierte er den Diplomlehrgang am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern. Daneben arbeitete er bei der Volksstimme in Sissach (2000–2004); bei der Basler Zeitung im Stadtressort (2004–2009) sowie im Bundeshaus (2009–2011). Von 2011 bis 2014 war Loser Bundeshausredaktor der Basler TagesWoche, seit März 2014 arbeitet er im Inlandressort des Tages-Anzeiger in Zürich. Er lebt mit seiner Freundin und seinem dreijährigen Sohn in Basel.

Beiträge

  • INDES H. 4-2014

    Wie im Film

    Fernsehserien haben die Mechanismen westeuropäischer Politik verändert

    Philipp Loser untersucht zwei der denkwürdigsten Schweizer Politikvorgänge der jüngeren Geschichte: die Affäre des Badener Stadtammanns Geri Müller um Nackt-Selbstbilder am Arbeitsplatz im August 2014 sowie die Rücktrittsrede des sozialdemokratischen Bundesrats Moritz Leuenberger im Jahr 2010 („Wir treten auf. Wir spielen. Wir treten ab.“). Beide Szenen, so der Autor, waren Marksteine in der Schweizer Politik – zumindest was deren Form angeht. Denn: Sie sind Ausdruck einer Durchdringung der politischen Kultur mit populärkulturellen Elementen und Belege für die Amerikanisierung der Schweizer Politik. Eine weitverbreitete „Entschuldigungskultur“ habe Einzug gehalten, kritisiert Loser.

    Abstract ausklappen

    Abstract einklappen

    Schlagworte: Politikserien, Schweiz, Skandal, Amerikanisierung

    Cover INDES-Ausgabe ‚Politikserien‘