Heinz-Peter Schmiedebach

Porträt Heinz-Peter Schmiedebach

Prof. Dr. Heinz-Peter Schmiedebach, geb. 1952, ist Professor für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Hamburg. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die Geschichte der Psychiatrie.

Beiträge

  • INDES H. 2-2013

    Das Leiden an der modernen Welt

    Über das Phänomen der Neurasthenie

    Ein eigenartiges Phänomen von massenhafter Erschöpfung wurde um das Jahr 1913 herum viel diskutiert: die Neurasthenie. Heinz-Peter Schmiedebach analysiert die Neurasthenie jener Zeit, vergleicht sie mit dem heutigen Burn-Out-Syndrom und beschreibt einen Doppelcharakter, der der Neurasthenie innewohne: Auf der einen Seite drückt sie ein Unbehagen gegenüber der Modernisierung aus; auf der anderen Seite ist sie selbst ein Antriebsmotor des Wandels.

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    Schlagworte: Neurasthenie, Kaiserreich, Burnout, Soziologie

    Cover INDES-Ausgabe ‚1913‘