Die Bundestagswahl am 22. September 2013 wirft bereits ihre Schatten voraus. Sämtliche der etablierten Parteien haben mittlerweile ihre Wahlparteitage abgehalten, die Wahlprogramme sind verabschiedet und der Wahlkampf ist in vollem Gange. Auch die Demoskopen richten ihre Untersuchungen ebenso wie ihre Interpretationen längst am bundesweiten Urnengang im diesjährigen Herbst aus. So taxierte beispielsweise das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Mai den Anteil der Unentschlossenen und Nichtwähler auf dreißig Prozent aller Wahlberechtigten.[1] […]

[…] Herausgekommen sind interessante und überraschende Ergebnisse über die gegenwärtigen Erfolgspotenziale der etablierten politischen Parteien. Ergebnisse, die sich daraus ergeben, dass sich der Blick der Autoren auf Facetten der demoskopischen Erhebungen richtet, die für gewöhnlich übersehen werden, wodurch sich neue Deutungshorizonte öffnen und unkonventionelle Sichtweisen auf die Wahlaussichten der jeweiligen Stimmenkontrahenten ergeben.

Anmerkungen:

[1] O.V., Geplante Steuererhöhungen: Wähler strafen Peer Steinbrück ab, in Focus online, 15.05.2013, URL: http://www.focus.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2013/umfrage-zur-bundestagswahl-geplante-steuererhoehungen-waehler-strafen-peer-steinbrueck-ab_aid_990157.html [eingesehen am 22. 05. 2013].

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Quelle: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H. 2-2013 | © Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen, 2013