INDES H. 4-2025
Rechtsnischen im Diskriminierungsschutz
Wenn ein Land tut, was der Bund versäumt
»Wenn wir anfangen, die Gesellschaft zu stark durch die Diskriminierungsbrille zu betrachten, gefährden wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt. (…) Bestimmte Diskriminierungen sollte man besser dem Privaten überlassen«[1], erklärte Sandra Kostner, Historikerin und Migrationswissen schaftlerin, am 11. April 2025 in der Enquete-Kommission des Berliner Abgeordnetenhauses zu Antisemitismus, Rassismus und sozialem Zusammenhalt.