Cornelia Koppetsch

Porträt Cornelia Koppetsch

Prof. Dr. Cornelia Koppetsch, geb. 1967, ist Professorin für Soziologie an der TU Darmstadt mit den Schwerpunktbereichen Bildung, Geschlechterverhältnisse und Lebensführung. Derzeit forscht sie zum Kulturwandel des modernen Kapitalismus, zu berufsbiografischen Abstiegen und zu Geschlechterverhältnissen in Paarbeziehungen. Ihre wichtigsten Publikationen: »Die Wiederkehr der Konformität. Streifzüge durch die gefährdete Mitte« (Campus 2013); »Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist. Geschlechterverhältnisse in Krisenzeiten« (Suhrkamp 2015, gemeinsam mit Sarah Speck).

Beiträge

  • INDES H. 3-2016

    Open Access

    Soziale Schließung, Nonkonformismus und Protest

    Die Linke ist konservativ geworden und der Gestus der Revolte wird von rechts inszeniert

    Cornelia Koppetsch untersucht in ihrem Text, wann soziale Schließung zu habitueller Anpassung und wann zu nonkonformistischem Widerspruch führt. Nonkonformismus erscheint dabei als eine Folge gescheiterter Anpassungsanstrengungen. Als eine weitere Bedingung für den neuerdings grassierenden Nonkonformismus wird – neben frustrierten Aufstiegserwartungen – zudem die Schwächung des kulturellen Überbaus der Gegenwartsgesellschaft, oder anders gesprochen: der Verlust emotionaler Identifikationsmöglichkeiten mit der gesellschaftlichen Ordnung identifiziert.

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    Schlagworte: Nonkonformismus, Studentenbewegung, Rechtspopulismus, soziale Schließung, Protest, Soziologie

    Cover INDES-Ausgabe ‚Nonkonformismus‘