Carsten Keller

Porträt Carsten Keller

Prof. Dr. Carsten Keller, geb. 1971, ist Professor für interkulturelle Bildung an der Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Bildungswissenschaften, und assoziierter Forscher am Centre Marc Bloch, Berlin. Er studierte Soziologie, Philosophie und Musikwissenschaft in Marburg, Kassel und Münster. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Migrations-, Stadt- und Ungleichheitsforschung und in der qualitativen Sozialforschung.

Beiträge

  • INDES H. 4-2012

    Netze statt Quartiere

    Der Wandel sozialer Grenzen im städtischen Raum

    Welche Grenzen existieren zwischen verschiedenen Vierteln einer Stadt? Gemeinhin geht man von Stadtvierteln als innerstädtischen Grenzen aus – man charakterisiert das eine als Problemquartier, das andere als Viertel des gehobenen Bürgertums, und in noch einem anderen weiß man die linksalternative Szene zu Hause. Doch verlaufen diese Grenzen wirklich trennscharf, überschreiten die Bewohner der Viertel diese Grenzen nicht auf ganz bestimmte Weise, und könnte man zur Charakterisierung unterschiedlicher städtischer Gruppen möglicherweise eher von Mobilitätsnetzen als von Vierteln sprechen? Die Annahme einer Deckungsgleichheit von Stadtvierteln und sozialen Gruppen ist in jedem Fall zu kurzschlüssig. Diesen Fragen geht Carsten Keller in seinem Beitrag über den »Wandel sozialer Grenzen im städtischen Raum« nach und erkundet dabei die sog. »Renaissance der Städte«, der gestiegenen »Sehnsucht nach ›Urbanität‹«.

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    Schlagworte: Stadt, Grenzen, Soziologie

    Cover INDES-Ausgabe ‚Über Grenzen‘