Die erste Staffel der Fernsehserie Borgen flimmerte im Herbst 2010 erstmals über die dänischen Fernsehbildschirme. In dem TV-Drama dreht sich alles um die politische Karriere und auch um das private Wohl und Weh von Birgitte Nyborg Christensen, einer noch jungen, aufstrebenden und idealistischen Spitzenpolitikerin der Partei der »Moderaten« mit junger Familie. Nach einer höchst erfolgreichen Wahl zum Folketing, dem nationalen Parlament Dänemarks, gelingt es Birgitte Nyborg, so geschickt zu verhandeln, dass sie selbst an die Spitze einer Regierung tritt, obwohl ihre Partei nicht einmal die stärkste Kraft im neuen Folketing geworden ist. Dänemark erhält auf diese Weise seine erste weibliche Premierministerin, ein Jahr bevor mit Helle Thorning Schmidt auch in der Realität zum ersten Mal eine Frau an die Spitze einer dänischen Regierung trat. […]

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Quelle: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H. 4-2014 | © Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen, 2014