Samuel Salzborn plädiert in seinem Beitrag für eine Erweiterung der sozialwissenschaftlichen Unterscheidungssystematik. Die Unterscheidung zwischen qualitativen und quantitativen Ansätzen in der Sozialforschung beruhe auf einem „unhinterfragten Scheinkonsens“, so Salzborn. Vielmehr bildeten quantitative und qualitative Methoden lediglich zwei Spielarten „derselben methodologischen Medaille“, seien als eine gemeinsame, nämlich die empirische Seite aufzufassen, argumentiert Salzborn. Die eigentlich zweite Seite, – die theoretische – werde in der Methodendiskussion hingegen zu oft vergessen.

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Quelle: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H. 3-2014 | © Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen, 2014