Ellen Thümmler analysiert in ihrem Beitrag Entstehung und Entwicklung der sog. „Köln-Mannheimer Schule“ der Politikwissenschaft, die von Aloys Hermens begründet und von seinen engen Schülern Ferdinand Kaltefleiter und Rudolf Wildenmann fortgeführt wurde. Zu den Prämissen dieser Schule gehörten das Primat der politischen Form sowie die methodische Präzisierung ihrer Analyse. Aus dieser Verbindung von „Form und Funktion“ als Leitlinie politikwissenschaftlichen Forschens sei, so Thümmler, ein spezifisches wissenschaftliches Selbstverständnis entstanden: Politikwissenschaft als Policy-Science, als Sozialtechnologie.

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Quelle: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H. 3-2014 | © Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen, 2014