Die DDR-Subkultur spielte in den 1980ern gerade in musikalischer Hinsicht eine große Rolle. So schwelte eine Spannung zwischen der Kontrolle des Staatsapparats auf der einen Seite und der Autonomie und künstlerischen Individualität auf der anderen. Die Herausbildung von Subkulturen jenseits des Mainstreams bildete schließlich in den voranschreitenden 1980er Jahren in der Zeit des Zusammenbruchs des totalitären Staatsapparats einen wichtigen Beitrag zur Identitätsbildung und zur politischen Verortung von Kritikerinnen und Kritikern. Jasper A. Friedrich und Fernando Ramos Arenas zeichnen diesen Verlauf mithilfe von soziologischen Erklärungen Bourdieus nach und beschreiben die Vielfalt der Subkulturen in der DDR.

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Quelle: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H. 1-2014 | © Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen, 2014