Stefan Haas

Stefan Haas, seit 2008 nach Stationen in Münster und Toronto Professor für Theorie und Methoden der Geschichtswissenschaft und Direktor des Zentrums für Theorie und Methoden der Kulturwissenschaften an der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte liegen in der interdisziplinären Theoriebildung, der Digital Humanities sowie der Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

Beiträge

  • INDES H. 3-2014

    Begrenzte Halbwertszeiten Das Ende der wissenschaftlichen Schulen in den Datennetzen

    Wissenschaftsschulen können durch Strukturen der Lehrenden auf die Entfaltung junger Wissenschaftler wie ein Korsett wirken, allerdings bieten Wissenschaftsschulen jungen Wissenschaftlern Stabilität, Solidarität und mittels „Stallgeruch“ oftmals Reputation innerhalb wissenschaftlicher Kreise. Mit der Auflösung der traditionellen Wissenschaftsschulen werden die neuen Medien von immer größerer Bedeutung für die Etablierung neuer Wissenschaftler, dort müssen sie es schaffen, ohne wissenschaftliche Markierung Fuß zu fassen sowie sich mit anderen Wissenschaftlern zu vernetzen und Ideen auszutauschen. Stefan Haas hebt in seinem Beitrag hervor, welche Möglichkeiten und Probleme die digitalen Medien Wissenschaftlern bieten, um sich zu etablieren, zu entwickeln und andere zu erreichen.

    Schlagworte: wissenschaftliche Schulen, Wissenssoziologie, Universität, digitale Medien

    INDES-Ausgabe »Wissenschaftliche Schulen«