Oskar Negt

Porträt Oskar Negt

Oskar Negt, geb. 1934, von 1972 bis 2002 Professor für Soziologie an der Leibniz Universität Hannover. Zahlreiche Buchpublikationen zu verschiedenen Themen; jüngstes Buch: »Überlebensglück. Eine autobiografische Spurensuche« (Steidl-Verlag Göttingen, wo auch eine zwanzigbändige Werkausgabe erschienen ist). Ein weiterer biografischer Band ist in Vorbereitung und wird im Herbst 2017 erscheinen.

Beiträge

  • INDES H. 4-2016

    »Ein zweites Gotha wäre notwendig«

    Über die Aktualität des Sozialismus sowie rot-rot-grüne Bündnisse

    Oskar Negt analysiert im Interview mit INDES die Aktualität des Sozialismus sowie die Erfordernisse und Chancen rot-rot-grüner Bündnisse. Dabei begründet er seine Ansicht, warum eine intensiv betriebene Programmarbeit und ein erkennbares Profil, das nicht vorschnell vermeintlichen tagespolitischen Erfordernissen geopfert wird, gerade für linke Parteien Notwendigkeiten sind. Für die politische Linke ebenso wie für linke Bündnisse sieht Negt grundsätzlich Chancen eher als Risiken – wenn die Zeichen der Zeit erkannt und die grundsätzlichen Gemeinsamkeiten zwischen den Linksparteien nicht aus taktischen Gründen kleingeredet werden.

    Abstract ausklappen

    Abstract einklappen

    Schlagworte: SPD, LINKE, Grüne, Sozialismus

    Cover INDES-Ausgabe ‚100 Jahre Links‘