Michael Lühmann

Porträt Michael Lühmann

Michael Lühmann, geb. 1980, ist Politikwissenschaftler, Historiker und Publizist. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Göttinger Institut für Demokratieforschung und Redakteur der Zeitschrift INDES. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Parteienforschung, politische Kulturforschung und deutsch-deutsche Geschichte.

Beiträge

  • INDES H. 1-2017

    Open Access

    Editorial

    Cover INDES-Ausgabe ‚Kirchen‘
  • INDES H. 1-2017

    Radikale Christen

    Über den kirchlichen Umgang mit rechten Diskursverschiebungen

    Welche Position nimmt die Kirche samt ihrer Vertreter gegenüber dem Rechtspopulismus und rechtem Denken ein? Dass die Beantwortung dieser Frage nicht so leicht und eindeutig zu geben ist, zeigt der Politikwissenschaftler Michael Lühmann, indem er rechtsgerichtete Personenkreise innerhalb der Kirchen nachzeichnet, ohne dabei die Verantwortung der Kirchen aus den Augen zu verlieren.

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    Schlagworte: Kirche, Rechtspopulismus, Fanatismus, Politik

    Cover INDES-Ausgabe ‚Kirchen‘
  • INDES H. 1-2016

    Die Party ist vorüber

    Die DDR im Jahr 1979

    Schon 1979, zehn Jahre vor dem Mauerfall, als die DDR ihren dreißigsten Geburtstag beging, handelte es sich bei den Feierlichkeiten nur noch um hohle Inszenierungen eines längst aufgekündigten „Beistandspaktes“ zwischen Herrschern und Beherrschten. Michael Lühmann zieht in seiner Analyse eine Linie von den späten 1970er Jahren bis zum Regimezusammenbruch. Der Text erschließt, wo sich bereits damals die Sollbruchstellen im sozialistischen Staat auf deutschem Boden zeigten, woran die DDR später zugrunde gehen sollte und welche Rolle die zweite Ölpreiskrise dabei spielte.

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    Schlagworte: Geschichte der DDR

    Cover INDES-Ausgabe ‚1979‘
  • INDES H. 1-2016

    Open Access

    Editorial

    Cover INDES-Ausgabe ‚1979‘
  • INDES H. 2-2015

    Open Access

    Editorial

    Cover INDES-Ausgabe ‚Die Stadt‘
  • INDES H. 4-2013

    Als Generationenprojekt nachhaltig gescheitert

    Wie FDP und Börsenboomer sich aus den Augen verloren

    Die Jahre des Börsenbooms haben in Deutschland eine ganze Generation junger Menschen geprägt, die ihr Heil und Glück nicht in einem besseren Morgen oder einen glänzenden Zukunft suchten, sondern vielmehr im Hier und Jetzt am scheinbar kontrollierbaren, immer weiter in den Himmel schießenden ökonomischen Wachstum teilhaben wollten. Apologet dieser Generation war Guido Westerwelle, er lebte diese Attitüde zwischen Guidomobil und TV-Containern vor. Bis Ende 2009 verzeichnete die FDP in der Generation der Börsenboomer, den heute zwischen Dreißig- und Vierzigjährigen, die höchsten Zustimmungswerte. Im Angesicht der andauernden Dreifachkrise von Banken, Euro und Umwelt und ganz ohne Aussicht auf einen neuen Börsenrausch kehrte diese allerdings in großer Zahl den Freidemokraten den Rücken und übersiedelte zu den Grünen. Offenbar hat es zwischen 2009 und 2013 einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Mentalitätswandel gegeben, der diesen Weg kurzzeitig ebnete, die Grünen zur Partei der Stunde machte. Welche Gründe hierfür sprechen, ob und wie stabil diese Entwicklung ist, untersucht Michael Lühmann in seinem Beitrag.

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    Schlagworte: FDP, Grüne, Börsenboomer, Krise, 2000er, Generation, Geschichte der BRD, Parteienforschung, Wahlforschung, politische Kultur BRD

    Cover INDES-Ausgabe ‚Verlorene Generationen‘
  • INDES H. 2-2013

    Open Access

    Editorial

    Cover INDES-Ausgabe ‚1913‘
  • INDES H. 2-2013

    Die Saat des Erfolges

    Von schwarz-gelben Mehrheiten, rot-grünen Minderheitsregierungen und jubelnden Liberalen

    Erfolg und Misserfolg lassen sich gleichermaßen plausibel vorhersagen - das illustrieren fünf INDES-Autoren anhand fiktiver Prognosen zur Bundestagswahl 2013 für CDU, SPD, FDP, die Grünen und die LINKE.

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    Schlagworte: Wahlen, Bundestagswahl 2013, CDU, SPD, FDP, Grüne, LINKE, Parteienforschung

    Cover INDES-Ausgabe ‚1913‘
  • INDES H. 2-2013

    Das anthroposophische Warenhaus

    Über die bürgerliche Sehnsucht nach einer anderen Moderne

    Ob Bildung, Landwirtschaft, Gesundheit, Finanzen und Wirtschaft – eine andere Moderne ist möglich. Davon geht die Anthroposophie aus, die Michael Lühmann in seinem Beitrag ergründet. Lühmann schreibt über die Anthroposophie als „bürgerliche Sehnsucht nach einer anderen Moderne“, geht den intellektuellen Wurzeln dieser „kritischen Gegenerzählung“ seit den 1900er-Jahren nach und macht deutlich, weshalb Waldorf und Wirtschaft auch heute – vielleicht besser denn je – zusammengehen. Schließlich lieferten stets Krisen der Anthroposophie Vorschub.

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    Cover INDES-Ausgabe ‚1913‘
  • INDES H. 1-2012

    Keine Avantgardisten eines Wertewandels

    Die neue Wählerschaft der Grünen

    Michael Lühmann präsentiert in seinem Beitrag die Ergebnisse eines Forschungsprojektes des Göttinger Instituts für Demokratieforschung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung. Unter der Überschrift „Zeitgeisteffekt oder grüner Wertewandel? Die neuen grünen Wähler_innen“ untersucht es die Lebensstile, Zukunftserwartungen und Problemprioritäten mit Blick auf die deutsche Gesellschaft im Allgemeinen und die Anhänger von Bündnis 90/Die Grünen im Speziellen. Auf dem Fundament der Studienergebnisse lassen sich begründete Aussagen darüber treffen, ob die Hausse der Grünen ein rasch vorübergehendes Phänomen oder der Ausdruck eines verbreiteten „Rollback zu ur-grünen Werten“ ist.

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    Schlagworte: Parteienforschung, Wahlen, politische Kultur BRD

    Cover INDES-Ausgabe ‚Parteien und Bürgerwut‘