Lars Geiges

Porträt Lars Geiges

Dr. Lars Geiges, geb. 1981, ist Journalist und Politikwissenschaftler. Er arbeitet am Göttinger Institut für Demokratieforschung und ist seit 2011 Redakteur bei INDES.

Beiträge

  • INDES H. 1-2015

    Open Access

    Editorial

    Cover INDES-Ausgabe ‚Die 1990er Jahre‘
  • INDES H. 3-2013

    Kraftzentrum Küche

    Völlerei und Verzicht als rauschhafte Antriebe der Mächtigen

    Lars Geiges widmet sich einer politikwissenschaftlichen Leerstelle: die Tafelrunde als Führungsinstrument. Wenn sich Politiker bei Tisch begegnen, gemeinsam Deftiges und Hochprozentiges zu sich nehmen, sieht man hieran nicht selten ein ganz spezifisches Vermögen subtiler Steuerung, Einflussnahme, Informationsbeschaffung. Die Beispiele Kohl, Brandt, Schmidt, Fischer und Schröder weisen Küche und Tafel als abgeschiedenes Kraft- und Machtzentrum aus – das nach und nach von der Cateringkultur verdrängt wird.

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    Schlagworte: Politische Führung, Macht, politische Karriere, Politikwissenschaft

    Cover INDES-Ausgabe ‚Rausch und Rationalität‘
  • INDES H. 3-2013

    Open Access

    Editorial

    Cover INDES-Ausgabe ‚Rausch und Rationalität‘
  • INDES H. 1-2013

    Occupys Alltag

    Erkenntnisse über Protestcamps und Basisdemokratie

    Lars Geiges befasst sich in seinem Beitrag mit den neuen Protestbewegungen, wie sie von einer Forschergruppe des Göttinger Instituts für Demokratieforschung unter seiner Beteiligung in der soeben abgeschlossenen BP-Gesellschaftsstudie eingehend untersucht wurden. Am Beispiel von „Occupy Wall Street“ spannt er ein breites Spektrum an Erkenntnissen auf: So widmet er sich der Sozialstruktur der Aktivisten und ihrem Demokratieverständnis, darüber hinaus ordnet er die Bewegung historisch ein, wenn er auf Kontinuitätslinien zwischen den Zeltdörfern in Whyl 1975 und der Düsseldorfer Occupy-Gruppe 2012 hinweist. Scheinbar nebenbei gelingt ihm obendrein eine aufschlussreiche Skizze der Probleme direktdemokratischer Entscheidungsverfahren.

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    Schlagworte: Occupy, Protest, Partizipation, Demokratiekrise, Zivilgesellschaft, Politikverdrossenheit

    Cover INDES-Ausgabe ‚Krisen-Crashs-Depressionen‘
  • INDES H. 3-2012

    Im Garten der Bewegung

    Die Friedensdemonstrationen im Bonner Hofgarten

    Lars Geiges erinnert an die goldene Zeit der Friedensbewegung in den frühen 1980er Jahren. Bemerkenswert an ihren Massenkundgebungen im Bonner Hofgarten sei die Versöhnung scheinbarer Widersprüche: von bunter Vielfalt und rhetorischer Zuspitzung, anarchischer Fröhlichkeit und disziplinierter Geschlossenheit, hoher Emotionalität und allgemeiner Friedfertigkeit. Erreicht worden sei diese Symbiose vermeintlicher Gegensätze durch eine professionelle Organisation der Veranstaltungen seitens politisch erfahrener Köpfe an der Spitze der Bewegung. Nebenbei wird auch die Bedeutung scheinbarer Kleinigkeiten, etwa eines guten Wetters, für den Erfolg von Großdemonstrationen – wie sie die Events der Friedensbewegung im Bonner Hofgarten in den Jahren 1982 und 1983 darstellten – deutlich. Darüber hinaus zeige sich bei der Friedensbewegung exemplarisch sowohl die Bindewirkung eines gemeinsamen Feindbildes als auch die Destruktionskraft, die aus dem Wegfall eines einenden Zieles resultiert, in dessen Folge die internen Differenzen ungehemmt ausbrächen.

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    Schlagworte: Großveranstaltungen, Friedensbewegung, Protest, Zivilgesellschaft, Geschichte der BRD

    Cover INDES-Ausgabe ‚Im Bad der Menge‘
  • INDES H. 1-2012

    Annäherung der Antipoden

    Wo CDU und LINKE zusammengehen

    Die Linkspartei ist Christdemokraten ein Graus. 1994 und 1998 bestritt die CDU die Bundestagswahlkämpfe mit Kampagnen gegen „Rote Socken“ und „Rote Hände“. Dass die Verhältnisse auf kommunaler Ebene aber durchaus ganz anders gelagert sein können und was daraus folgt, das inspiziert Lars Geiges am Beispiel unter anderem der „dunkelrot-schwarzen“ Koalition im Bezirksrathaus von Marzahn-Hellersdorf im Osten Berlins. Und er gewinnt dabei überraschende Erkenntnisse.

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    Schlagworte: Parteienforschung

    Cover INDES-Ausgabe ‚Parteien und Bürgerwut‘