Jens Gmeiner

Porträt Jens Gmeiner

Jens Gmeiner, geb. 1984, ist Politologe und Skandinavist. Er forscht zur Kultur und Politik Skandinaviens und schreibt seine Dissertation über die Wandlungsprozesse der schwedischen Konservativen.

Beiträge

  • INDES H. 4-2013

    Brandflecken in Bullerbü

    Über den Aufruhr in Schwedens Vorstädten

    In Schweden ist zwar nicht alles anders, aber vor allem in Bezug auf den Wohlfahrtsstaat und die sozialstaatlichen Ausgleichs- und Absicherungsmechanismen vieles besser. Mit diesem weit verbreiteten Vorurteil über das skandinavische Land räumt Jens Gmeiner gründlich auf. Er analysiert anschaulich, wie in Schweden in den letzten Jahren die Unterschiede zwischen armen und reichen Bevölkerungsteilen rapide angewachsen sind und dass Abkopplung und Marginalisierung auch hier soziale Unruhen verursachen können.

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    Schlagworte: Schweden, Wohlfahrtsstaat, Soziologie, Ungleichheit, Protest, Stadt

    Cover INDES-Ausgabe ‚Verlorene Generationen‘
  • INDES H. 4-2012

    Zwischen Öffnung und Abschottung

    Die evangelikale Bewegung

    Dieser Text handelt von der evangelikalen Bewegung zwischen Abschottung und Öffnung. Er beschäftigt sich mit den Evangelikalen als derjenigen christlichen Gruppierung, die heute ihren missionarischen Auftrag am deutlichsten unterstreicht. Dabei wird gezeigt, dass die Evangelikalen klassische Kennzeichen eines weltanschaulichen Milieus aufweisen: ein weitmaschiges separatkulturelles Organisationsnetz, charismatische Prediger und klare sowie einfache Botschaften, die Wahrheit und letztendlich Rettung versprechen. Am Beispiel des Massenevents »Pro Christ« wird konkret veranschaulicht, wie der Glaube von den Evangelikalen sinnlich erlebbar und erfahrbar gemacht wird und welche Rolle dabei Inszenierungen und Emotionen spielen.

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    Schlagworte: Evangelikale, Theologie, Soziologie

    Cover INDES-Ausgabe ‚Über Grenzen‘
  • INDES H. 2-2012

    Der Verfall des »Volksheims«

    Schwedens sprachlose Sozialdemokratie im visionären Vakuum

    Jens Gmeiner unterzieht das Idealbild des schwedischen „Volksheimes“ als „Symbiose von Land und Sozialdemokratie“ einer kritischen Revision und verbindet die Kritik an der zeitgenössischen utopischen Leere (nicht nur) der schwedischen Sozialdemokratie mit dem Appell, sich wieder der Utopie des schwedischen „Volksheimes“ der 1930er Jahre zu nähern – als Ausgangspunkt eines diskursiven, sprachlichen und inhaltlichen Kampfes um die Deutungshoheit sozialer Wirklichkeit.

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    Schlagworte: Gesellschaft Schweden, Arbeiterbewegung, Sozialdemokratie, Wohlfahrtsstaat

    Cover INDES-Ausgabe ‚Auf der Suche nach Utopia‘