Bernhard H. Bayerlein

Porträt Bernhard H. Bayerlein

Dr. habil. Bernhard H. Bayerlein, geb. 1949, ist Historiker und Romanist und arbeitet als Senior Researcher am Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum. Zahlreiche Forschungsprojekte, Gastprofessuren und Veröffentlichungen der Grundlagenforschung im Bereich der internationalen Kommunismusforschung und der vergleichenden Politikwissenschaft u.a. in Amsterdam, Berlin, Lissabon, Paris, Lausanne, São Paulo, Moskau, Guadalajara und Moskau. Im globalen Rahmen engagiert er sich besonders für die Sicherung der Moskauer Archive.

Beiträge

  • INDES H. 1-2017

    Open Access

    Das geheime Winogradow-Treffen im Februar 1933

    Wie Moskau die Gegner Hitlers im Stich ließ

    Am Vorabend der Errichtung der NS-Diktatur im Jahr 1933 sondierten zwei Sozialdemokraten die Chancen einer Einheitsfront aus SPD und KPD; doch nach dem Treffen mit dem sowjetischen Diplomaten Winogradow zerschlug sich ihre Hoffnung – die Sowjetunion verweigerte sich kategorisch jeglicher Intervention. Denn in Moskau versprach man sich von der Hitlerregierung eine Zerschlagung des Kapitalismus in Deutschland. Vor diesem Hintergrund plädiert Bernhard H. Bayerlein für eine kritische Beleuchtung der »Narrative, Thematiken, Forschungsergebnisse und Hypothesen« im Kontext des »Deutschland-Russland-Komplexes«.

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    Schlagworte: Komintern, Stalin, KPD, SPD, Einheitsfront, Geschichte der Arbeiterbewegung, Nationalsozialismus, Weimarer Republik

    Cover INDES-Ausgabe ‚Kirchen‘