Antje Dresen

Porträt Antje Dresen

Prof. Dr. Antje Dresen ist Juniorprofessorin für Sportsoziologie am Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Analysen sozialer Probleme, Dopingforschung, Körper- und Selbstkonzepte sowie Kinder- und Jugendsport.

Beiträge

  • INDES H. 2-2014

    Doping, Burnout und Depression

    Tabus im Spitzensport

    Um einen Einblick in die Wertsysteme der Gesellschaft zu erlangen, bietet sich der Blick auf das Brennglas des Spitzensports an. Leistungsoptimierung unter formal gleichen und fairen Bedingungen ist Mantra des Sports. Kein Wunder, dass Bereiche und Entwicklungen, die ebenso selbstverständlich zum Spitzensport gehören und nicht mit diesen Anforderungen vereinbar sind, als Tabus behandelt werden. Mit Doping, Burnouts und Depressionen jedenfalls werde, so Antje Dresen, umgegangen, als wenn sie nicht zur Dramaturgie des Sports gehörten. Wie Sport, Medien, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft dafür sorgen, was im Bereich des Sports als „wahr“ gilt und was nicht, ist Gegenstand dieses Aufsatzes.

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    Schlagworte: Tabus, Sport, Burnout, Depression

    Cover INDES-Ausgabe ‚Tabus‘