Das kleine, verrauchte Hinterzimmer der Berliner Kneipe ist prall gefüllt: Junge Menschen, die meisten etwa Mitte zwanzig, haben sich getroffen, um sich in einem internationalen Rahmen darüber auszutauschen, was die aktuellen Proteste aus einer marxistischen Perspektive betrachtet auszeichnet. Die Anwesenden kommen aus den USA, Griechenland, Ägypten, Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien – viele sind nach dem Studium nach Berlin gezogen und halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser.

Die Diskussion konzentriert sich schnell auf die Frage, wie die aktuelle Initiative aus dem Occupy Wall Street-Umfeld, sich auf »Schulden« als zentrales Thema zu konzentrieren, zu beurteilen sei. Nach einigem theoretischen Hin und Her […]

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Quelle: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H. 4-2013 | © Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen, 2013