Mit einigem zeitlichen Abstand zu den im Jahr 2007 liegenden Anfängen der bis heute andauernden Wirtschafts- und Finanzkrise kristallisieren sich in der öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte dieses weltgesellschaftlichen Großereignisses verschiedene, thematisch zu unterscheidende Problemlagen heraus.

Einerseits bleibt die Frage nach den Ursachen der Finanzkrise hoch aktuell, gerade auch um steuerungspolitische Lehren zu ziehen, die eine Wiederholung einer derartigen Implosion der internationalen Finanzmärkte zumindest weniger wahrscheinlich machen.[1] Auf Seiten dieser Fehlersuche zeichnet sich ab, dass die im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts rasant angestiegene globale Investition in den US-amerikanischen Immobilienmarkt […]

Anmerkungen:

[1] Vgl. dazu die Analyse von Nouriel Roubini u. Stephen Mihm, Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft, Bonn 2010.

Seite ausdrucken Beitrag bestellen

Quelle: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H. 3-2013 | © Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen, 2013